Veröffentlicht in Allgemein am 21/08/2010 von phyby

Weil Wörter wie ein Spiegel sind, machen sie manchen Menschen Angst, so viel Angst, dass sie sie verbieten lassen.
Weil Wörter wie ein Spiegel sind, geben sie manchen Menschen Hoffnung, so viel Hoffnung, dass sie nicht aufgeben.
Weil Wörter wie ein Spiegel sind, gehören sie in unser Leben, in jeden Augenblick.
Weil Wörter wie ein Spiegel sind, weisen sie uns den Weg.
Weil Wörter wie ein Spiegel sind, sind sie ewig.

 

 

Vorwärts

Veröffentlicht in Die Gedichte mit den Tags , , , , , , , , , am 30/11/2010 von phyby

Gehen; voran
Laufen; darauf zu
immer das Ziel fest vor Augen
vom Weg kurz ab, aber stets darauf zurück

Geradeaus, gerichtet – stetig, immerzu
mit Zweck und Ziel

Es schaffen, deshalb voran gehen
Es erreichen, deshalb darauf zu laufen

oder doch nur ein fliehendes Pferd?

 

Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, …

Veröffentlicht in Die Neuigkeiten am 29/11/2010 von phyby

Mit einer kurzen Antwort auf diesen Satzanfang habe ich Eingang in die Anthologie “Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre” gefunden, die Anfang Dezember veröffentlicht wird.

 

Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, …

würde ich die Augen schließen und zu träumen beginnen, von einer Wiese im Sonnenschein, von einer Welt ohne Sorgen, von einem Leben, das noch unendlich vor mir liegt.

 

Mehr Infos zur Anthologie und dem Peter-Scholle-Traum-Verlag findet ihr hier.

 

Slowenisch-italienische Perspektiven

Veröffentlicht in Die Bilder am 21/11/2010 von phyby

 

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Eine Ode auf Tallinn

Veröffentlicht in Die Neuigkeiten am 27/10/2010 von phyby

Noch vor zwei Jahren hatte ich keine Ahnung wo Estland liegt oder was genau Tallinn für eine Stadt sein soll. Dann hat mich das Glück, das Schicksal oder einfach der Zufall in eben diese baltische Hauptstadt geführt und seitdem lässt sie mich nicht mehr los.
Erst vor wenigen Monaten habe ich sie wieder besucht, meine Heimat in der Fremde. Zwölf Monate waren vergangen und doch erschien mir alles so vertraut wie eh und je. Wo man einmal zuhause war, wird man es wohl immer sein.

Und nun begegnet mir die Stadt scheinbar auf Schritt und Tritt – sogar beim Schreiben. Denn als europäische Kulturhauptstadt 2011 hat Tallinn einen kleinen feinen Wettbewerb ausgeschrieben: Geschichten vom Strand soll es geben, vom Ostseestrand des Baltikums. Und weil mein Herz für diesen Strand so sehr schlägt, möchte ich die Kunde von diesem tollen Wettbewerb hier nun weiter tragen – für alle die sich auch schon in Tallinn verliebt haben, und für alle die es sicherlich tun werden, sobald sie einen Fuß ins wunderschöne Vana Tallinn setzen!

Zum Wettbewerb

Zur Kulturhauptstadt 2011

 

Ohne Liste und Kalender

Veröffentlicht in Die Geschichten mit den Tags , , , am 20/09/2010 von phyby

Heute war ich fleißig. Ich habe nicht nur rumgesessen und eine Serie nach der anderen geschaut. Obwohl ich erst spät aus dem Bett kam, habe ich einiges geschafft. Weitere Punkte auf meiner unerbittlichen Liste abgehakt – wenn auch nicht alle. Denn jetzt habe ich einfach keinen Elan mehr. Also bleiben die letzten Aufgaben wohl offen, bis morgen oder übermorgen. Das ist gut so, denn was sollte ich sonst morgen oder übermorgen tun?

Dafür habe ich meine Liste, die nie wirklich kürzer wird, da an ihre Stelle nach dem letzten Häkchen stets eine neue tritt. Und wenn es keine neue Liste gibt, dann gibt es meinen Kalender. In einem von beiden muss etwas drinstehen – oder besser – muss vieles drinstehen. Denn was sollte ich sonst morgen oder übermorgen tun?

Heute war ich also fleißig, aber trotzdem nicht fleißig genug um mich den ganzen Tag zu beschäftigen. Denn irgendwann nervt mich meine Liste, dann will ich nicht mehr – obwohl ich noch Zeit habe. Aber ein wenig Zeit braucht ja jeder Mensch für sich. Oder nicht? Es muss am Tag ein wenig Zeit ohne Arbeit geben. Oder nicht?

Zeit ohne Arbeit steht nicht auf meiner Liste und nicht in meinem Kalender. Heute habe ich sie mir genommen, weil ich keine Lust mehr auf meine Liste und meinen Kalender hatte. Also habe ich mir die Zeit für mich genommen. Und als ich so meine Zeit hatte, fragte ich mich, was ich damit anfangen sollte. Ja, was fängt man mit der Zeit für sich an? Was fängt man mit der Zeit ohne Arbeit an?

Wenn man allein ist …

 

Im Heiligen Land

Veröffentlicht in Die Bilder am 18/09/2010 von phyby

 

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Tired of Dreaming

Veröffentlicht in Die Gedichte mit den Tags , , , , , , , , , am 05/09/2010 von phyby

I’m tired of dreaming by night
I’m sick of being alone by day
I can’t stand the happy-ends in my head
And now I’m crying

I’m tired of spending hours in wishing
I’m sick of being in love in my fantasy
I can’t stand the loneliness in my chest
And now I’m crying

I’m afraid of staying alone
I’m afraid of getting cold
I’m crying and I don’t know how to help it
So I turn on the other side, close my eyes and start dreaming again
Because it’s all I can do, because I don’t know what else to do
And I’m so tired of doing it.

 

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